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Aktuelle Meldungen

Ruhiger durch Mozart

Israelische Wissenschaftler um Dror Mandel vom Tel Aviv Medical Center haben untersucht, wie sich die klassische Musik von Mozart auf verschiedene Körpervorgänge bei Frühgeborenen auswirkt. Die Kinderärzte teilten 20 gesunde Frühchen in zwei Gruppen ein: Die eine bekam jeden Tag eine halbe Stunde lang Mozartsonaten vorgespielt, die zweite bekam keine Musik zu hören. Der Vergleich des Energieverbrauchs der Kinder vor und nach dem Konzert ergab ein klares Bild: Wenn die Kleinen der Musik gelauscht hatten, verbrauchten sie deutlich weniger Energie. Dies bedeutet auch, dass die Babys weniger Kalorien zu sich nehmen müssen, um zuzunehmen und zu wachsen. "Offenbar werden die Frühchen durch die Musik ruhiger", interpretiert Mandel die Ergebnisse. Wie die Klänge aus dem 18. Jahrhundert diese Wirkung erzielen, ist den Wissenschaftlern bislang nicht bekannt, jedoch liegt eine Vermutung nahe: Anders als bei Beethoven, Bach oder Bartók wiederholen sich bei Mozart immer wieder ähnliche Melodien. Und diese Wiederholungen könnten sich auf bestimmte Regionen des Großhirns beruhigend auswirken. Die Studie der israelischen Forscher ist Teil eines internationalen Projekts, in dem es um die Entwicklung standardisierter Maßnahmen geht, welche die Gesundheit Neugeborener sicherstellen sollen. So wurde bereits untersucht, welche Rolle Berührungsreize oder die Raumbeleuchtung spielen. "Ziel unserer Untersuchungen ist es, die Wirkung solcher Umweltbedingungen genau zu erfassen und daraus Pflegeratgeber zu entwickeln", erklärt Mandel. Bisher wissen die Forscher allerdings noch nicht, wie sich die Musik von Mozart über längere Zeit auswirkt oder ob die Werke anderer Komponisten genauso wirken. Dies wollen Mandel und sein Team nun in weiteren Studien herausfinden. Dabei wollen die Forscher den Frühchen aber nicht nur klassische Musik von Bach und Beethoven zu Gehör bringen, sondern auch moderne Stile einbeziehen wie Popmusik und Rap.
(Mandel, D. et al.: Pediatrics, Bd. 125, Nr. 1, doi: 10.1542/peds.2009-0990/Wissenschaft. de, 9.1.2010; DHZ 2/2010)

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Knapp 50 Prozent Sectiones in China

In China entbindet inzwischen fast die Hälfte aller Schwangeren per Kaiserschnitt. Das ist die höchste Rate weltweit, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Januar mitt...

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Langes Stillen macht stark

Wenn Säuglinge länger als sechs Monate gestillt werden, können sie in ihrem späteren Leben besser mit Stress umgehen und entwickeln eine stärkere Mutter-Kind-Beziehung, was wi...

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Morphindosierung für kranke Neugeborene zu unpräzise

Die empfohlene Dosierung für Neugeborene, die in Intensivstationen behandelt werden, wird in der Zukunft aller Voraussicht nach auf differenzierteren Kriterien beruhen als ledigli...

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