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Aktuelle Meldungen

Schilddrüse als Geburtshelfer

Werdende Mütter haben ein höheres Risiko, eine komplizierte Geburt zu erleiden, wenn sie in den letzten Schwangerschaftswochen einen niedrigen Gehalt des Schilddrüsenhormons FT4 im Blut aufweisen. Zu diesem Schluss sind niederländische Forscher in einer Vergleichsstudie mit 960 Frauen gekommen. Nach Ansicht der Wissenschaftler besteht ein Zusammenhang zwischen dem Hormon und der Beweglichkeit des Föten im Mutterleib.
Vor diesem Hintergrund stellten sich die Forscher die Frage, ob die Schilddrüsenhormone schon die Beweglichkeit des Föten im Mutterleib beeinträchtigen und dadurch eine ungünstige Lage des Kindes hervorrufen. Victor Pop und seine Kollegen konzentrierten sich dabei auf die letzten Schwangerschaftswochen und die Position des Kindskopfes. Von den ursprünglich 1.507 Studienteilnehmerinnen schlossen die Wissenschaftler zunächst alle Frauen aus, die bereits zu Beginn der Schwangerschaft ungewöhnlich hohe oder niedrige Werte der drei Schilddrüsenhormone TSH, FT4 oder TPO-Ab aufwiesen. Auch diejenigen, die Frühgeburten erlitten oder bei denen das Kind nicht mit dem Kopf nach unten im Geburtskanal lag, bezogen die Forscher nicht mit in die Berechnungen ein. Bei 93 Prozent der 960 verbleibenden Frauen lagen die Kinder schließlich in normaler Geburtshaltung, bei sieben Prozent lag der Kopf in einer abnormalen Position. Dabei zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer abnormen Kopfhaltung der Kinder und einem niedrigeren Level des Schilddrüsenhormons FT4. TSH oder TPO-Ab beeinflussten die Position des Kindes hingegen nicht. Daraus folge, dass eine verbesserte Schilddrüsenfunktion die Beweglichkeit und damit die Drehung des Feten während der Wehen beeinflussen könnte, so die Forscher.
(Pop et al.: Clinical Endocrinology, Bd. 71, Nr. 5, S. 746, doi: 10.1111/j.1365-2265.2009.03574.x/ wissenschaft.de, 23.12.2009; DHZ 2/2010)

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Knapp 50 Prozent Sectiones in China

In China entbindet inzwischen fast die Hälfte aller Schwangeren per Kaiserschnitt. Das ist die höchste Rate weltweit, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Januar mitt...

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Langes Stillen macht stark

Wenn Säuglinge länger als sechs Monate gestillt werden, können sie in ihrem späteren Leben besser mit Stress umgehen und entwickeln eine stärkere Mutter-Kind-Beziehung, was wi...

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